Historie der Spieleveranstaltungen von Aschaffenburg

By spielerprotest

Überblick über die Entstehung, Arbeit und Entwicklung des Spielebereichs

* 1992

Der Erzieher Werner Krebs übernimmt dir Spielecke im Jugendhaus Landing. In den folgenden Jahren etabliert er den Donnerstag Abend als Spieletreff.

* 1995

Die erste Cave Con findet am Landing statt, die Veranstaltung soll ein Kontaktforum für Spieler sein und zieht ca. 100 Besucher in das Jugendhaus.

* 1996

Die Nachfolgeveranstaltung im nächsten Jahr bringt wachsende Besucherzahlen. Das Spielarchiv wächst konstant weiter.

* 1997

Das Jugendhaus wir geschlossen, das Jugend- und Kulturzentrum am Kirchhofweg bezogen. Das Archiv wird dort in einem eigenen Raum eingerichtet.

Mit der dritten Cave Con entwickelt sich das Format, an welchem sie sich in den nächsten zehn Jahren orientieren wird.

* 1998

500 Besucher füllen am Cave Con-Wochendende das Jukuz.

* 1999

Die “Spiel mit” wird aufgrund des Erfolgs der Spielveranstaltungen als Angebot für Schüler am Buß- und Bettag eingerichtet. Die Veranstaltung ist eintägig und findet viermal im Jahr statt. Die Besucherzahlen sind gleich zu Anfang gut.

* 2000

Nachdem das jährliche Siedlerturnier aus dem evangelischen Jugendzentrum ausziehen muss, übernimmt Krebs die Veranstaltung ins Jukuz. 50 Teilnehmer spielen um die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft.

Spiel mit” wird aufgrund der Nachfrage auf drei Tage ausgedehnt.

Die Cave Con etabliert sich und zieht immer mehr Interessenten aus ganz Deutschland an.

* 2001

Die “Drawphase” feiert als zweitägiges Treffen für Kartenspieler Premiere.

Die “Spiel mit” wird noch einmal um einen Tag auf vier Tage erweitert.

Das Spielarchiv liegt bei 700 Titeln, die meisten davon Geschenke und Testversionen die Hr. Krebs durch Verlagskontakte gewinnen kann.

* 2002

Mit der 9 1/2 inch erhalten nun auch die Miniaturenspieler eine zweitägige Veranstaltung.

Der Familienspielenachmittag wird erstmals als Zusatzangebot zur “Spiel mit” angeboten. Die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek durchgeführt wird, ist auf fünf Tage angewachsen.

* 2003

Alle laufenden Veranstaltungen erleben eine bleibende Resonanz beim Publikum.

Der Familienspielenachmittag wird besonders als Angebot für Alleinerziehende interessant und wird von seiner Mutterveranstaltung “Spiel mit” ausgekoppelt. Fortan ist der Familienspielenachmittag eine selbstständige Veranstaltung.

* 2004

Krebs organisiert die ersten Wochenendfahrten mit Jugendlichen. Ziele sind die Partnerveranstaltungen der Cave Con und die Spielemesse in Essen.

* 2005

Mit 1408 Besuchern der Spieleveranstlatungen in diesem Jahr wird die bisherige Höchstmarke geschlagen. Mittlerweile sind dutzende feste Ehrenamtliche an der Planung und Organisation der Veranstaltungen beteiligt.

Nur der Musikbereich und die Sommerfreizeiten im Jukuz können überhaupt vergleichbare Zahlen aufweisen.

* 2006

Das Spielearchiv, mittlerweile knapp 1000 Artikel stark, wird in den Schweinheimer Jugendtreff Hockstrasse umgezogen.

Auf Anweisung der Jukzleitung wird der Familienspielenachmittag nicht wie gewohnt im Sal des Jugend- und Kulturzentrums durchgeführt, sondern im wesentlichen kleineren und schlecht zu erreichenden Schweinheimer Jugendtreff durchgeführt.

Da die Planung umgeworfen wird nachdem bereits alle Pressemitteilungen ausgegeben sind, stehen viele Familien vor dem Jukuz vor verschlossenen Türen.

Die Besucherzahlen wandern in den Keller und werden sich nicht mehr erholen.

Auch die Mutterveranstaltung “Spiel mit” wird gegen das Anraten von Hr. Krebs in besagten Jugendtreff verlegt. Auch hier sind die Einbrüche der Besucherzahlen immanent.

* 2007

Der Bereich Spiel wird aus dem Konzept des Jugend- und Kulturzentrums ersatzlos gestrichen.

Immer weniger Fahrten zu Spieleveranstaltungen in ganz Deutschland können noch stattfinden.

Die 9 1/2 inch wird in den Jugendtreff Schweinheim ausgelagert.

Die größte der Spieleveranstaltungen, die Cave Con, wird vom Jukuz eingestellt. Grund dafür ist, dass an dem seit 10 Jahren etablierten Termin der Saal des Jugend- und Kulturzentrums von der Leitung vermietet wird.

Eine Petition mit 380 Unterschriften bei Oberbürgermeister Klaus Herzog bringt keine Reaktion des Jukuzleiters Maigk Sommer. Bis jetzt hat er immer noch keine Stellung dazu bezogen. Das Athenaeum erwägt eine Dienstaufsichtbeschwerde.

Die Arbeitszeit für den Bereich Spiel wird Herrn Krebs von vormals 1400 auf 78 Stunden im Jahr gekürzt.

* 2008

Innerhalb von drei Jahren wurde der Bereich Spielpädagogik völlig verkrüppelt. Eine Fortsetzung sämtlicher Veranstaltungen ist mehr als unsicher.

Ein privater Verein muss gegründet werden um eine der Veranstaltungn am Leben zu erhalten.

1000 Spiele liegen in einem Archiv in Schweinheim, mit denen unter den gegebenen Umständen nicht mehr gearbeitet werden kann.

Am 09. Januar wird nach 15 Jahren der gut besuchte Spieletreff am Donnerstag Abend ersatzlos gestrichen.

Das jahrelange Engagement von dutzenden von Ehrenamtlichen soll hier ein Ende finden…

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